Aktivitäten im Verlauf des 3. Projektjahres Projekttreffen mit Abschluss des Projektes in Antalya/Türkei vom 17. – 21. April 2007 Zum dritten Mal machte sich eine Schüler-Lehrer-Gruppe auf den Weg, um in Antalya/Türkei unsere Partnerschule, das Yagmur Lisesi, zu besuchen und gleichzeitig Schüler und Lehrer unserer Comenius-Partnerschule aus Leopoldsburg/Belgien dort zu treffen. In den drei Jahren des Comeniusprojektes sind viele Ideen zwischen den drei Schulen ausgetauscht worden und es haben sich Freundschaften entwickelt. Neben kleinen Ausflügen in der Altstadt von Antalya und zu einem nahe gelegenen Wasserfall und einer Bootstour auf bewegter See stand das Erleben des Schulalltags im Mittelpunkt. Schüler und Lehrer besuchten Unterricht und Herr Blombach nahm sogar die Chance wahr, Englisch in einer türkischen Mädchenklasse zu unterrichten. Gegessen wurde mittags in der Schulkantine, denn der Unterricht dauerte bis nachmittags 16 Uhr. Die Lehrer aus Enger und Leopoldsburg hatten außerdem die Möglichkeit eine weitere Schule, das Akdeniz Koleji in Antalya, zu besuchen und mit Kollegen zu sprechen. Das von der EU geförderte Comeniusprojekt läuft zum Ende dieses Schuljahres aus - geknüpfte Verbindungen bleiben, jedoch müssen andere Formen des Austausches praktiziert werden. Projekttreffen in Enger vom 12. – 16. Februar 2007 In dieser Woche war zum letzten Mal internationaler Besuch im Rahmen unseres dreijährigen Schulentwicklungsprojektes in Enger angesagt.  Von der Middenschool in Leopoldsburg waren der Schulleiter Herman Swerts und Französischlehrerin Annemie Graces, gemeinsam mit den 12-jährigen Schülern Laura, Arne, Thomas und Mike gekommen. Von der türkischen Partnerschule waren in diesem Jahr der Schulleiter Mustafa Gazioglu und der Englischlehrer Cihat Astarcioglu vertreten. Unter dem Namen „Institution of Toros“ kooperiert die Yagmur High School innerhalb der Türkei mit drei anderen Schulen. Auch deren Schulleiter besuchten die Engeraner Realschule. Die Gäste hatten in dieser Woche ein volles Programm: Neben den schulischen Aktivitäten, wie Unterrichtsbesuchen und Teilnahme an einem Trainingskurs zum Thema Mind Mapping besuchten sie das Engeraner Widukind-Museum, besichtigten das Partner-Unternehmen Boge und machten eine Tagesfahrt nach Hamburg. Die belgischen Schüler waren von dem Austausch sehr begeistert. Sie wollten gar nicht mehr nach Hause. Auf die Frage: „Was hat euch hier am besten gefallen?“ erhielt man folgende Antwort: „Die Schule.“  Projekttreffen in Belgien: In Leopoldsburg und im Study-Camp in Genk vom 11. bis 15.9. 2006 Kurz nach den Sommerferien reiste eine Gruppe von Schülern mit zwei Lehrern, Frau Schröder–Deter und Herrn Heidkamp, zu den belgischen Freunden nach Leopoldsburg. Nina Biermann (8c), Lena Sargalski (7c), Vanessa Stemme (8b), Jana Müller (8a), Jamil Boulkaz (7b) und Niklas Gey (7a) gehörten zu der kleinen Reisegruppe, die sich per Zug auf den Weg nach Belgien machte. Dort angekommen, traf die deutsche Gruppe mit den Schülern und Lehrern unserer türkischen Partnerschule zusammen, die aus Antalya angereist waren.  Die Teilnahme am Unterricht in der Middenschool stand am ersten Tag auf dem Programm. Unsere Schüler stellten Unterschiede zu unserer Schule in Enger fest, z.B. stellen sich alle Schüler klassenweise vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulhof auf und sie werden vom Lehrer abgeholt und in den Unterrichtsraum gebracht. Die Lehrer haben feste Unterrichtsräume und die Schüler wechseln die Fachräume. Und Unterricht bis 16.00h ist lang und anstrengend, nicht zu vergessen, dass ja auch noch Hausaufgaben zu erledigen sind.  Am Mittwoch startete das Study-Camp. Die belgischen Schüler aller 7. Klassen fuhren mit uns als Gästen nach Genk ins Jugendcamp. Dort waren die Schüler zu acht in einem kleinem „Dach“ untergebracht und jeden Tag gab es ein ausgefülltes Programm: Sport, Sport, Sport und Lernmethodikstunden. Abends wurde gemeinsam ein Film geguckt, ein Planetarium besucht oder ein Lagerfeuer gemacht. Freitag hieß es dann für alle Teilnehmer zusammenzupacken, denn die Abreise stand bevor. Es war eine anstrengende, aufregende, ereignisreiche und sehr schöne Fahrt nach Belgien.
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