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Dialog zwischen den Generationen |
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Realschule-AG „Füreinander- miteinander“ kümmert sich um AltenheimbewohnerEnger. Das Altenwohnheim „Matthias Claudius-Haus“ bekommt regelmäßig Besuch von 15 Realschülern. Sie gehören zu den Klassen 6 bis 10 und haben sich zu einer freiwilligen AG mit dem Titel „Miteinander – füreinander“ zusammengeschlossen. Jeden Dienstag wird es im Wohnheim so richtig lebendig. Gemeinsam mit den Bewohnern lesen die Schüler Geschichten, musizieren, singen oder sprechen über Themen, die Kontraste zwischen früheren und heutigen Zeiten deutlich machen. Dabei haben alle aus der eigenen Sicht viel zu erzählen.
 „Einige Schüler kannten das Haus schon aus ihrem Sozialpraktikum“, erläutert Lehrerin Anke Hippe-Schuster den Beginn des Projekts, „und darum fanden alle schnell Zugang zu den Bewohnern.“ Natürlich tut dieser Austausch beiden Generationen gut, denn die Jugendlichen nehmen aus den Perspektiven der Älteren viele Eindrücke mit, „und die alten Menschen freuen sich sehr über diese jungen Besucher“, weiß die Wohnbereichsleiterin Astrid Otto-Gedig. Sie und Anke Hippe Schuster können sich das Projekt als dauerhaftes Ritual vorstellen. Die Arbeitsgemeinschaft hatte ihre Kollegen von der Theater-AG der Schule zu einem Gastspiel in das Altenwohnheim eingeladen und damit für ein weiteres kleines kulturelles „Bonbon“ gesorgt. Auch die Bläser-AG der Schule könnte man gelegentlich in die Aktivitäten einbeziehen. Gleichzeitig sollte dadurch auch das Matthias Claudius-Haus in der Engeraner Öffentlichkeit etwas bekannter werden.
© 2008 Neue Westfälische Tageblatt für Enger und Spenge, Samstag 27. Dezember 2008 | | |
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